Wie sich die Bremsen in der MotoGP weiterentwickelt haben

14.03.2016

Kleine und große Scheiben, MotoGP und CRT: 5 Jahre Brembo Innovationen (und Erfolge) in der MotoGP

In wenigen Tagen startet die MotoGP Saison 2016, in der Brembo wieder die Spitzenteams unterstützen wird. In Erwartung der Neuheiten 2016, die Brembo für die Königsklasse bereit hält, lassen wir kurz die Entwicklung der Brembo Bremsanlagen für die MotoGP in den letzten 5 Jahren Revue passieren.


In einer so hohen Rennsportklasse, wie der MotoGP immer ganz oben im Ranking zu stehen, ist nicht jedermanns Sache: In den letzten 5 Jahren haben sich 6 Fahrer und 2 Hersteller am höchsten Treppchen abgewechselt. Nur Brembo hat nie auf den Thron verzichtet: Von 2011 bis heute 89 Siege in ebenso vielen bestrittenen GPs. Ein Ergebnis, das nicht zufällig erreicht wurde, denn Brembo hat kontinuierlich an neuen technischen Lösungen gearbeitet, um sich den neuen Vorschriften anzupassen: von der Änderung beim Hubraum über  die Einführung der CRT bis zu den neuen Größen der Bremsscheiben.
 


 


 

2011: Die Zeit der Leichtgewichtigkeit

              
Die WM Saison 2011, die durch den Einstieg von Valentino Rossi bei Ducati in Erinnerung bleibt, war Schauplatz verschiedenster Innovationen der Marke Brembo. Vor allem in Bezug auf Leichtgewichtigkeit: Die Bremssättel in jener Saison wogen um 12% weniger als das Vorgängermodell.


 

Absolut innovativ war das Ventilsystem, das die Versorgung und Entlüftung der Bremssättel erleichterte. Neue Steckverbindungen sorgten für einen schnelleren Ein- und Ausbau. Das beste Motorrad war die Honda von Casey Stoner, einer der 14 Fahrer, die sich für Brembo entschieden.

 

 
 

2012: Steifigkeit ist angesagt

                  
2012 war hingegen das Jahr der Rückkehr zum 1000-cm3-Hubraum nach 5 Jahren Motoren mit 800 cm3. Die höhere Leistung und die daraus resultierende höhere Spitzengeschwindigkeit in Kombination mit dem höheren Gewicht veranlasste viele Teams sicher zu gehen und sich auf die über 30-jährige Erfahrung von Brembo im Rennsport zu verlassen: die Anzahl der Fahrer mit Brembo Bremsen stieg nämlich auf 18. Darunter auch jene der neu entstandenen CRT-Klasse, für die Brembo, passend zum knappen Budget dieser Klasse, eine spezielle Bremsanlage entwickelt hat.


 

Für die eigentlichen MotoGP-Motorräder (Jorge Lorenzo als Champion), hat Brembo steifere und leistungsstärkere Bremssättel entwickelt.


 

2013: Die Leistung nimmt zu

                    
2013, nachdem der Widerstand des Verbands gebrochen war, gelang es Brembo die Carbon-Scheiben mit größerem Durchmesser einzuführen: Von den bis dahin verwendeten 320 mm wechselte man, nur für den GP in Japan, zu den 340 mm. Eine Lösung, die es ermöglicht hat, die Performance der Bremsanlage und folglich die Sicherheit der Fahrer zu erhöhen. Nicht zufällig entschieden sich 21 der 24 Teilnehmer der WM-Saison, darunter 11 der CRT-Klasse, für Brembo Bremsen. Die Benutzerfreundlichkeit der Brembo Bremsen trug dazu bei, dass es Marc Marquez als Neueinsteiger gelang den MotoGP-Titel zu holen.


 
 

2014: Sicherheit hat Vorrang

                        
Marquez wiederholte seinen Erfolg auch 2014 mit 10 Siegen in den ersten 10 GPs der Saison.

In jener WM-Saison blieben 21 Fahrer Brembo treu, nur 2 haben sich der Konkurrenz anvertraut. Noch nicht zufriedengestellt mit den Siegen in Serie (18 in 18 Rennen) gelang es Brembo auch die größeren Scheiben genehmigen zu lassen, die vorher abgelehnt wurden: die von Brembo im Vorjahr vorgeschlagenen Scheiben wurden nun zu einem Muss beim GP von Japan.


Ein indirekter Beweis, wie sehr Brembo auf die Sicherheit der Fahrer bedacht ist.


 

2015: Abkühlen der Gemüter

                             
Abgesehen von den Polemiken war die letzte Saison die spannendste seit Beginn der MotoGP-WM. Brembo hat mit den Aluminium-Lithium Bremssätteln seinen Beitrag dazu geleistet, die fast einheitlich großen Anklang fanden: 25 der 26 Fahrer der Königsklasse haben Brembo Bremsen verwendet. Da höchste Leistungsstufen erreicht werden, konzentrierten sich die Brembo Forscher auf die Kühlung der Anlagen.


 

Zu diesem Zweck wurden Heavy Duty Bremssättel aus Aluminium mit geripptem Körper entwickelt, wodurch die Wärme besser abgeleitet wird.

 

 

Dank dieser Technologie traf Brembo mit 54 von 54 Podiumsplätzen in die Vollen.


 

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