VON 100 AUF 0 KM/H: DIE 50 BESTEN BREMSER

23.09.2016

In der Rangliste von „auto motor und sport“ der Autos, die am besten bremsen, stechen die Fahrzeuge mit Brembo Bremsen hervor

     
Von Brembo die Bremsen von 40 der 50 Autos, die am besten bremsen

​Wie lange braucht er von 0 auf 100 km/h? Diese Frage hat jeder schon mal Freunden oder Bekannten gestellt, wenn diese von ihrem geliebten Sportwagen schwärmten. Über das Gegenteil, nämlich wie schnell ein Auto von 100 auf 0 km/h abbremst, gibt es dagegen leider nur wenige Tests.
„auto motor und sport” hat sich dieses Themas angenommen. Die renommierte deutsche Automobil-Zeitschrift mit einer Auflage von über 300.000 Exemplaren alle 14 Tage hat die Frage „Wie viel Bremsweg benötigen die besten Autos, um von 100 auf 0 km/h abzubremsen?“ nun untersucht. Ein schwieriges Unterfangen, das am Ende zu einer Rangliste der 50 Autos, die am besten bremsen, geführt hat.
           

 

 

Der Test wurde schon vor einiger Zeit durchgeführt, daher fehlen die allerneuesten Sportwagen.
Es handelt sich aber weiterhin um den ausführlichsten Test, der je zu diesem Thema durchgeführt wurde, und deshalb zeigen wir Euch hier einige Ausschnitte davon. Klarerweise werden wir die Ersten sein, diese Informationen auf den neuesten Stand zu bringen, sollte ams eine neue Studie veröffentlichen.
Der Test wurde mit zwei Personen im Fahrzeug und mit vorgewärmten Bremsen durchgeführt: neun kräftige Bremsungen und dann die zehnte, die in die Wertung genommen wurde.

 

 
 

Die Bestleistung hat der Porsche 911 GT3 (991) erzielt, der als einziger die 31 m-Grenze durchbrechen konnte: Er genehmigte sich nur 30,7 Meter, 30 Zentimeter weniger als die Nachplatzierten.
Diese Leistung ist sowohl den standardmäßig eingesetzten Brembo-Scheiben (410 mm vorne, 390 mm hinten) und den Alu-Monobloc-Bremssätteln (mit 6 Kolben an der Vorderachse und 4 an der Hinterachse) als auch der Bauweise und Dynamikeigenschaften des deutschen Supersportwagens zu verdanken.
Kein isolierter Fall, wie die beiden von Brembo ausgerüsteten Sondermodelle zeigen, die gemeinsam den dritten Platz belegen: Der Ferrari F12 Berlinetta und der KTM X-BOW GT, die beide in nur 31,3 m zum Stehen kommen. Der erste, ein Vorreiter der extremen 12-Zylinder-Autos, verwendet Carbon-Keramik-Bremsen (398 mm vorne, 360 mm hinten) von Brembo. Der KTM, der schon für Furore in der Sportwagenbranche sorgte, verfügt hingegen über kleinere (305 mm vorne, 262 mm hinten), belüftete Bremsscheiben von Brembo


 
 

 

 
 

Aber die Vorherrschaft der Brembo Bremsanlagen tritt in vollem Umfang zutage, wenn man die Top 10 heranzieht:9 von 10 sind mit Brembo Scheiben (in 6 Fällen Carbon-Keramik-Scheiben) und Brembo Bremssätteln ausgestattet. Egal wie sie heißen, Porsche oder Lamborghini, Ferrari oder Pagani, Lexus oder Dodge, die Wahl der Hersteller der namhaftesten Fahrzeuge fiel nämlich wieder auf Brembo, denn Brembo fertigte für jedes Modell eine maßgeschneiderte Bremsanlage.
Eine Anerkennung der Konstruktionsqualität und Leistungsstärke der Brembo Bremsanlagen, die auf 40 Jahren Erfahrung auf den weltweit wichtigsten Rennstrecken und Rennen beruhen: Um nur ein Beispiel zu nennen: 2014 stattete Brembo die siegreichen Einsitzer der Formel 1, der GP2 und GP3 WM und des 500-Meilen-Rennens von Indianapolis mit seinen Bremsen aus. Aber auch das 24-Stunden-Rennen von Le Mans, die Endurance-WM und die GT3 Blancpain Meisterschaft wurden mit Brembo Bremsen gewonnen.


 

Triumphe, die bestätigt haben, falls eine solche Bestätigung überhaupt erforderlich ist, dass Brembo über ein einzigartiges Know how verfügt.Kenntnisse, die es dem Unternehmen ermöglichen, Scheiben, Sättel, Pumpen und Beläge für die begehrtesten Autos der Welt herzustellen.Nicht zufällig gönnt sich Brembo den Luxus sage und schreibe 40 der weltweit 50 Autos mit der besten Bremsleistung mit seinen Anlagen auszustatten.
Zum limitierten Club der 50 Autos mit der weltweit besten Bremsleistung gehören 20 Autobauer, die 7 Nationen vertreten.Deutschland führt die Wertung mit 25 Modellen an, die Hälfte des gesamten klassifizierten Fuhrparks.

Mit 13 Modellen ist Porsche in der Wertung vertreten, aber auch Audi (5) , Mercedes (3) und BMW (2) sind mit zahlreichen Sportversionen vertreten und auch einige Supercar-Nischenprodukte, wie Artega und Wiesmann sind zu finden. 92% der deutschen Autos, die in der Top 50 Wertung aufscheinen, darunter alle Modelle von Porsche, Audi und Mercedes, sind mit Brembo Bremsen ausgestattet.

 

 
 

Es folgen 10 Modelle aus Italien, von Ferrari (3) und Lamborghini (5) bis hin zu hervorragenden Modellen wie der Pagani Zonda und der Alfa Romeo 4c. Die 10 Wagen sind allesamt mit Bremsanlagen von Brembo ausgestattet, der alle italienische Supersportwagen beliefert. Gleich sieht es bei japanischen Autos aus (2, einen Lexus und einen Subaru), die ausnahmslos auf Brembo vertrauen.

Der Rückstand der USA ist auch nicht besonders groß, da drei von vier der Autos im Ranking (2 Corvette, einen Viper und einen Mustang) auf Bremsen von Brembo setzen. Bei englischen Supersportwagen sieht es jedoch ganz anders aus: Von den 7, die sich einen Platz in der Top 50 sichern konnten (5 Lotus, einen McLaren, einen Mini), verfügt nur der John Cooper Works GP über Scheiben und Bremssättel von Brembo.