2021: Brembo dominiert bei den Top 15 der Autos, die am besten bremsen

24.09.2021

 13 davon sind mit Brembo-Bremsen ausgestattet.

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Platz 5: MCLAREN 720S ​

VON 100 KM/H AUF 0 IN 30,6 METERN​

Der leichte und sehr schnelle 720S löste den 650S mit seinen eleganten, geschwungenen Linien und dem 720 PS starken 4.0 V8-Motor ab. Der einzige Wermutstropfen ist, dass wir ihn lieber mit Bremsen von Brembo sehen würden. Schade, denn wir überzeugt, dass wir seinen Bremsweg noch um einige Dezimeter verkürzen hätten können.​


 

Platz 4: LAMBORGHINI AVENTADOR SVJ ​

VON 100 KM/H AUF 0 IN 29,9 METERN​

Lamborghini weiß, wie man Herausforderungen annimmt und hat deshalb den Aventador SVJ unter Verwendung ultraleichter Materialien, wie z.B. Kohlefaser für die Karosserie, entwickelt. Angetrieben wird er von einem unschlagbaren 6,5-Liter-V12-Saugmotor mit 770 PS. Bei einem Trockengewicht von 1.525 kg, zu 57 % auf das Heck verteilt, beträgt das Verhältnis zwischen Gewicht und Leistung 1,98 kg pro PS. 


Um die Gewalt des Motors in Schach zu halten, entschied sich Lamborghini für Monoblock-Festsättel mit sechs Kolben vorne und vier Kolben hinten. Beide Sättel wurden im Co-Design entwickelt, um sich perfekt in das Fahrzeugdesign einzufügen bzw. optimal auf die Carbon-Keramik-Scheiben mit 400 mm Durchmesser und 38 mm Scheibenstärke vorne bzw. 380 mm Durchmesser und 38 mm Scheibenstärke auf der Hinterachse abgestimmt sind. ​


 

Platz 3: FERRARI 488 PISTA ​​

VON 100 KM/H AUF 0 IN 29,6 METERN​


 

Der 488 Pista bringt die Erfahrungen, die der 488 Challenge und der 488 GTE auf den Rennstrecken dieser Welt gesammelt haben, auf die Straße. Eine seiner Besonderheiten ist der leistungsstärkste V8-Motor, der je in Maranello entwickelt wurde: Die Leistungssteigerung gegenüber dem Motor des 488 GTB beträgt ganze 50 PS, während das Trockengewicht sogar um 90 kg reduziert werden konnte. Das Ergebnis sind 720 PS, gut 115 PS mehr als beim 458 Speciale, die durch sein innovatives Design, vom Stoßfänger bis zum Schwalbenschwanz-Heckflügel, noch verstärkt werden. Der Technologietransfer aus der Welt des Rennsports ist hier sehr hoch, wie es auch die Bremsanlage von Brembo zeigt, die dazu beiträgt, die ungefederten Massen zu verringern. 


Die Anlage besteht aus Monoblock-Bremssätteln (6-Kolben vorne, 4-Kolben hinten), die für eine optimale Kühlung bei extremen Einsätzen auf Rennstrecken ausgelegt sind. 


Der hintere Bremssattel verfügt über eine integrierte, elektrische Feststellbremse: eine von Brembo entwickelte Lösung, die traditionell mechanisches Know-how mit neuen elektronischen Errungenschaften verbindet. 


Vervollständigt wird das Paket durch Carbon-Keramik-Scheiben: vorne mit einem Durchmesser von 398 mm und einer Scheibenstärke von 36 mm, hinten mit 360 mm Durchmesser und 32 mm Scheibenstärke. Maximale Leichtigkeit und Steuerbarkeit sowie konstante Bremskraft auch bei wiederholtem Einsatz. ​


 

Platz 2: MCLAREN SENNA ​

VON 100 KM/H AUF 0 IN 28,5 METERN​

 

Dem unvergessenen Champion, dem legendären Ayrton Senna, dem Millionen von Fans auf der ganzen Welt immer noch nachtrauern, hat McLaren eine ganz besondere Hommage bereitet: den McLaren Senna, einen einzigartigen Supersportwagen. Er hätte ihn geliebt, denn der McLaren Senna ist zwar dafür konzipiert, um mit ihm auf der Straße zu fahren, bietet aber dank 800 kg aerodynamischem Abtrieb, einem Trockengewicht von 1.198 kg, einer Leistung von 800 PS und einem maximalen Drehmoment von 800 Nm auch eine hervorragende Performance auf der Rennstrecke. Dank dieser Kombination erreicht er 200 km/h aus dem Stand in nur 6,8 Sekunden. 


Senna liebte es, an der Entwicklung der Bremsen mit zu experimentieren. Das begann bei Bremssätteln mit vier Bremsbelägen und ging hin bis zu damals neuartigen Aluminiumlegierungen, die der Bremsanlage zu mehr Steifigkeit verhalfen. Ihm zu Ehren setzt McLaren hier das fortschrittlichste Bremssystem ein, das jemals in ein McLaren-Straßenauto verbaut wurde: CCM-R, die Carbon-Keramikscheiben der neuesten Generation (dieser Carbon-Keramik-Verbundstoff wurde speziell für den Rennsport entwickelt) zeichnen sich durch eine extrem hohe Wärmeableitungsfähigkeit aus, die weit über der von herkömmlichen Carbon-Keramikscheiben liegt. Die Herstellung dieser wertvollen und ausgeklügelten Komponenten dauert acht Monate – für die Herstellung herkömmlicher Carbon-Keramik-Scheiben benötigt man hingegen nur zwei Monate. ​


 

Platz 1: PORSCHE 911 GT3 RS ​

VON 100 KM/H AUF 0 IN 28,2 METERN​​​

 

Der 911 GT RS wurde erstmals auf dem Genfer Autosalon 2018 der Öffentlichkeit vorgestellt. Er baut auf dem 911 GT3 auf, dessen 4-Liter-V6-Motor um 20 PS auf 520 PS gesteigert wurde und bis zu 9.000 Umdrehungen pro Minute leisten kann. Weitere Highlights dieses Supersportwagens, der sowohl auf der Rennstrecke als auch im Alltag punktet, sind das Porsche Doppelkupplungsgetriebe (kurz PDK genannt), ein großer Heckflügel und Kugelgelenke an allen Querlenkern. Ein anderer 911, der GT2 RS, war das erste Straßenauto überhaupt, das bei Tests von auto motor und sport ein Abbremsen von 100 km/h auf 0 innerhalb von weniger als 30 Metern schaffte: Er benötigte 29,3 Meter - ein Ergebnis, das der GT3 RS auch dank der Sportreifen und ultraleichten Leichtmetallfelgen um über einen Meter verbessern konnte. 


Ganz entscheidend trägt aber das Beste, was Bremstechnologie bieten kann, zu dieser Performance bei, in diesem Fall Carbon-Keramik-Scheiben mit Durchmessern von 410 mm vorne bzw. 390 mm hinten. Auf diese wirken 6- bzw. 4-Kolben-Monoblock-Bremssättel aus Aluminium, die dafür sorgen, dass die Bremsungen auch bei starker Belastung keiner Verzögerung ausgesetzt sind, da der Pedalweg konstant bleibt. ​


 
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