Die moderne Mobilität befindet sich in einem beispiellosen Wandel, wobei technologische Fortschritte Fahrzeuge zunehmend sicherer machen. Ein aktueller Bericht von Economist Enterprise, „Safety in Motion: Driving trust in modern mobility“, unterstützt von Brembo, zeigte jedoch eine überraschende Dichotomie in der Sicherheitswahrnehmung: Während sich die meisten Menschen auf ihrem täglichen Weg sicher fühlen, hegen Branchenexperten deutlich größere Bedenken.
Diese Studie, die auf einer Umfrage unter mehr als 6.000 Befragten in zehn globalen Märkten basiert, beleuchtet eine der kritischsten Herausforderungen für die moderne Verkehrssicherheit: die „Vertrauenslücke“.
 

By the end of this article, you will know which type of disc best suits your needs. We will let you know right away that, compared to a standard disc, both ensure better grip, better dispersion of the gases and more effective performance in the wet.

 

However, be aware of the quality: not all drilled discs are the same and neither are all slotted discs.​ Brembo's 60 years of experience manufacturing discs and braking systems for racing represent an unrivaled guarantee. In fact, Brembo not only manufactures both types of discs, but also provides quality standards that no other manufacturer can match. 

Die Confidence Gap: Eine besorgniserregende Realität

Der Bericht offenbart eine überraschende und potenziell gefährliche Tatsache: 90 % der Verkehrsteilnehmer geben an, sich auf ihren täglichen Wegen sicher zu fühlen, während nur 45 % der Fachleute im Mobilitätssektor – Ingenieure, Politiker, Betreiber – dieses Vertrauen teilen. Diese Diskrepanz zwischen der öffentlichen Wahrnehmung und der Bewertung durch Experten bezeichnen wir als „Confidence Gap“.
Jean Todt, Sondergesandter des Generalsekretärs der Vereinten Nationen für Straßenverkehrssicherheit, betonte, dass dieses übermäßige Vertrauen Menschen dazu verleiten kann, unnötige Risiken einzugehen. Für ein Unternehmen wie Brembo, dessen Mission darin besteht, eine „Zukunft ohne Unfälle“ zu schaffen, ist es von grundlegender Bedeutung, diese unterschiedlichen Wahrnehmungen zu verstehen und anzugehen.

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Who is the drilled disc for​​​

For those who do not expect to subject their brake discs to extreme operating conditions, the “drilled disc” option is preferable because one of the benefits of this version is that it provides greater cooling capacity. ​

 

Nevertheless, the presence of holes implies greater heat dissipation capacity during braking than that guaranteed by the slots that characterize the slotted discs.​

Both the drilling and the slotting are designed specifically to guarantee superior heat dissipation compared to standard discs.

 

The Brembo Xtra discs could also be better suited for those who are more attentive to the aesthetic side since for most enthusiasts, the drilled disc is synonymous with sportiness.​​

Warum fühlen sich Nutzer so sicher?

Hohes Vertrauen der Nutzer wird durch verschiedene Wahrnehmungen und greifbare Fortschritte genährt:
• Technologischer Fortschritt und rasche Modernisierung: Nutzer nehmen deutliche technische Verbesserungen bei der Fahrzeugsicherheit und der Sicherheit der Infrastruktur wahr. Zum Beispiel haben bessere Bremsen, robustere Strukturen und intelligentere Aufprallschutzsysteme die Risiken in den letzten Jahrzehnten drastisch reduziert. Die rasche Modernisierung – mit neuer Infrastruktur, intelligenteren Fahrzeugen und fortschrittlichen Technologien – gilt als Beleg für mehr Sicherheit.
• Vertrautheit mit Technologie: Bestimmte demografische Gruppen, wie Millennials (94 % hohes Vertrauen), die mit vielen neuen Technologien aufgewachsen sind, stehen Innovationen, die in moderne Mobilität integriert sind, tendenziell offener und selbstbewusster gegenüber. Positive Wahrnehmungen von Technologie nehmen mit praktischer Erfahrung zu.
• Überschätzung der Fähigkeiten automatisierter Systeme: Es besteht die Tendenz, die Sicherheit von Automatisierungstechnologien in der Mobilität zu überschätzen. Dieses Vertrauen kann jedoch zu geringerer Wachsamkeit und zu einer Unterschätzung der tatsächlichen Grenzen der Technologie führen. Besonders in „optimistischen“ Märkten wie Brasilien, China und Indien, wo die Vertrauenslücke größer ist (94 % Nutzer gegenüber 18 % Fachleuten) und die Sterblichkeitsraten am höchsten sind, übertrifft der öffentliche Optimismus die tatsächlichen Ergebnisse und könnte die Nachfrage nach Verbesserungen dämpfen.
• Wahrnehmung des eigenen Verhaltens: Obwohl Nutzer großes Vertrauen haben, sehen sie paradoxerweise ihr eigenes Fahrverhalten (Ablenkung, Müdigkeit, Regelverstöße) als Hauptursache für Probleme bei der Mobilitätssicherheit (26 %). Sie erkennen zudem eine übermäßige Abhängigkeit von Technologie als ihr zentrales Sicherheitsanliegen an (49 % in Indien, 39 % in Deutschland).
• Vertrauen in Zulassungen und Erfahrung: Wenn ein neues Sicherheitsmerkmal eingeführt wird, setzen Nutzer ihr Vertrauen tendenziell auf persönliche Erfahrung, Regulierung und staatliche Zulassungen.

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Who is the slotted disc for

The slotted disc, on the other hand, is generally recommended for those use favor a more “extreme” use of the disc. For all types of brake discs, particularly for those with machining on the braking band as in the case of drilled and slotted discs, Brembo conducts numerous bench and road tests in order to meet the performance and thermal-mechanical needs of the braking system in the widest possible range of operating conditions. ​​

 

This prevents the risk of cracks forming both for the drilled and slotted discs. Nevertheless, limited use in extreme conditions, as racing conditions can be, or even simply for track sessions, the slotted disc boasts greater mechanical resistance compared to the drilled disc, so it should be preferred.​

 

Therefore, the Brembo Max discs could be more suitable for those who favor substance, since the slots, in addition to providing greater resistance to cracks – although only in extreme conditions like racing – also provide a valid tool for recognizing when it's time to change the disc. ​

 

​The differences in terms of performance are basically non-existence, especially if we consider sporty use, albeit still on the road. We need to point out, in order to avoid inappropriate use and therefore to avoid a pointless expense, that use on the track requires another type of product, designed specifically for racing.​

Warum sind Fachleute weniger zuversichtlich?

Fachleute der Branche, die ein tieferes Verständnis der Technologien haben, kennen sowohl ihr Potenzial als auch ihre Grenzen. Ihre Hauptbedenken sind die folgenden:
• Mensch-Maschine-Interaktion als Hauptrisiko: Nur 3 % der Fachleute nennen mechanische Defekte als Hauptursache für Sicherheitsprobleme in der Mobilität. Im Gegenteil, die größte Sorge gilt der Mensch-Maschine-Interaktion:
   ◦ Fehlgebrauch oder Missverständnis automatisierter Systeme: 30 % der Fachleute geben den Fehlgebrauch oder das Missverständnis von Fahrerassistenzsystemen als Hauptursache für Sicherheitsprobleme an.
   ◦ Ablenkende Funktionen: 24 % heben hervor, wie Bordfunktionen Nutzer von der Straße ablenken können.
• Marketing im Widerspruch zur Realität: Eine weit verbreitete Sorge (65 % der Fachleute) ist, dass Werbung die Fähigkeiten von Systemen tendenziell übertreibt, indem sie einen geringeren Bedarf an Aufmerksamkeit seitens des Fahrers suggeriert (62 %) und Vorteile auf Kosten von Einschränkungen betont (60 %). Dies kann dazu führen, dass Nutzer weniger wachsam sind.
• „Naming Debt“ und inkonsistente Terminologie: Die für neue Technologien verwendeten Begriffe (z. B. „Autopilot“, „ProPILOT“) haben Fahrer häufig in die Irre geführt, sodass sie glaubten, Autos seien vollständig autonom, obwohl sie weiterhin ihre volle Aufmerksamkeit erforderten. Dies hat zu Enttäuschung und Misstrauen geführt.
• Der Moment des „Attention Shift“: Fachleute sehen den Moment, in dem die Kontrolle vom System auf den Fahrer übergeht, als einen entscheidenden Risikopunkt. Fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme schaffen es oft nicht, den Fahrer wirklich eingebunden zu halten, wobei Fahrer lernen, Warnungen zu umgehen. Die Fähigkeit, nach einer Phase der Loslösung das Situationsbewusstsein wiederzuerlangen, ist schwierig und benötigt Zeit.
• Mangelnde Abstimmung zwischen Regulierungsbehörden und Industrie: 68 % der Fachleute nennen die schlechte Abstimmung zwischen Regulierungsbehörden und Industrie als Hauptschwachstelle der Governance für Mobilitätssicherheit. Dies führt zu fragmentierten Standards und Verwirrung bei den Nutzern.
• Menschliches Verhalten als Designvariable: Fachleute erkennen, dass menschliches Verhalten schwer zu kontrollieren ist (z. B. sind die Nutzung von Mobiltelefonen beim Fahren oder das Nichtanlegen von Sicherheitsgurten trotz Vorschriften weiterhin weit verbreitet). Daher muss Sicherheit in das Systemdesign integriert werden, wobei menschliches Verhalten als zu steuernde Variable und nicht nur als Frage der Compliance betrachtet werden muss.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Nutzer sich auf sichtbare Fortschritte und persönliche Erfahrungen verlassen, während Fachleute hinter die Kulissen blicken und die Komplexität der Mensch-Maschine-Interaktion, die Grenzen der Technologien sowie die Herausforderungen in Governance und Kommunikation erkennen. Diese Vertrauenslücke ist gefährlich, weil das übermäßige Vertrauen der Nutzer zu riskantem Verhalten führen kann, während das Bewusstsein der Experten nicht in ausreichenden öffentlichen Druck für notwendige Verbesserungen mündet.
 

Brembos Engagement für eine sicherere Zukunft

Bei Brembo sind wir fest davon überzeugt, dass fortschrittliche Technologie nicht das Problem, sondern Teil der Lösung ist. Untersuchungen zeigen, dass mit zunehmender Leistungsfähigkeit von Technologie auch das Vertrauen entsprechend wachsen muss. Unser Bekenntnis gilt verantwortungsvoller Innovation, die laut dem Bericht ihre größte Wirkung dann entfaltet, wenn Menschen sowohl die Fähigkeiten als auch die Grenzen von Systemen vollständig verstehen.
Technologien wie Sensify, das die Bremskräfte an jedem Rad unabhängig steuert, um ein präziseres und vorhersehbareres Fahrzeugverhalten zu ermöglichen, veranschaulichen unseren Ansatz. In Track-Tests mit Michelin verkürzte Sensify den Notbremsweg aus 90 km/h selbst auf nasser Fahrbahn um bis zu vier Meter. Das ist ein konkreter Beleg dafür, dass Sicherheit durch reale Leistung, Transparenz und verantwortungsvollen Einsatz entsteht.

 

Ein Aktionsplan, um die Lücke zu schließen


Der Bericht „Safety in Motion“ schlägt eine klare Roadmap vor, um Vertrauen wiederaufzubauen. Für Brembo und den gesamten Privatsektor sind die Prioritäten:
• Transparenz als Grundlage: Es ist entscheidend, sich zu einer regelmäßigen und öffentlichen Berichterstattung über die Sicherheitsleistung zu verpflichten, einschließlich Unfalldaten und Methoden. Dies sollte ein fortlaufender Standard der Verantwortlichkeit sein und nicht nur eine Reaktion auf Krisen.
• Marketing im Einklang mit der Realität: Marketingaussagen müssen die Betriebsbedingungen eines Features und die Anforderungen an den Fahrer ausdrücklich benennen. Feature-Namen, die über die zugelassene Autonomie hinausgehende Eigenständigkeit implizieren, sollten vermieden werden.
• Neugestaltung des Übergangs der Aufmerksamkeit zwischen Mensch und Maschine: Der Moment, in dem die Kontrolle vom System auf den Fahrer übergeht, ist der Punkt mit dem größten Risiko. Es ist entscheidend, dies als zentrale architektonische Herausforderung für die Sicherheit zu behandeln und sicherzustellen, dass Warnsysteme echtes Engagement des Fahrers fördern und nicht nur minimale Konformität.

Für Brembo bedeutet die Überbrückung der Vertrauenslücke nicht nur die Entwicklung modernster Technologien, sondern auch sicherzustellen, dass die Kommunikation mit den Nutzern und ihre Aufklärung ebenso fortschrittlich sind. Unser Engagement für eine Zukunft ohne Zwischenfälle treibt uns an, bei diesem gemeinsamen Einsatz eine Schlüsselrolle zu übernehmen. Indem wir mit Regulierungsbehörden, Branchenverbänden und Verbrauchern zusammenarbeiten, können wir sicherstellen, dass die Wahrnehmung von Sicherheit mit der Realität übereinstimmt und Mobilität für alle wirklich sicherer wird.