10 MOTORSPORTREKORDE 2018, DIE ES WERT SIND, SICH AN SIE ZU ERINNERN, UND BEI DENEN IMMER BREMBO BREMSEN IM SPIEL WAREN

07.01.2019

Kannibalen, Jungtalente, überragende Frauen und altehrwürdige Champions: im Jahr 2018 bescherte die Welt des Motorsports uns viele, schöne Erlebnisse. Wir haben zehn der faszinierendsten ausgewählt, alle unterschiedlich, aber durch eines verbunden: sie benutzen Brembo Bremsen. Hier sind sie für euch:

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Das Jahr 2018 ist das Jahr des 5. WM-Titels von Lewis Hamilton in der Formel 1 und das der ersten Saison ohne Siege von Valentino Rossi auf seiner Yamaha. Toyota schaffte es endlich, das 24-Stunden-Rennen von Le Mans für sich zu entscheiden, während Ducati die Zweizylindermaschine Panigale R in Rente schickte.

 

Bei einigen Meisterschaften war es bis zum Ende spannend (u.a. bei der WRC und der Moto3), andere wurden hingegen schon frühzeitig entschieden (wie z.B. die Formel 1 und die MotoGP). Viele zeigten unglaubliche und noch nie dagewesene Leistungen. Aus diesem Grund haben wir für euch zehn der bewegendsten Momente des Motorsportjahres 2018 ausgewählt. Erfolge, die vielleicht sogar teilweise eurer Aufmerksamkeit entgangen sind, von zehn Piloten, die im soeben zu Ende gegangenen Jahr Rekorde aufstellten, die in die Geschichte eingehen werden.

 

Klarerweise spielen in allen von uns gesammelten Ereignissen die Bremsen eine entscheidende Rolle: um stark zu fahren, muss man auch stark bremsen können. Um ein Rennen oder eine Meisterschaft zu gewinnen, benötigt man eine Bremsanlage, die auch für lange Haltbarkeit steht. Und wenn es um Leistung und Beständigkeit geht, kommt unweigerlich Brembo ins Spiel. ​


 

FRAUEN ÜBERTREFFEN MÄNNER​

Mit den drei Punkten, die sie beim entscheidenden Rennen in Magny-Cours Frankreich erringen konnte, gewann die Spanierin Ana Carrasco die Supersport-330-Weltmeisterschaft. Im Motorradsport war es noch nie passiert, dass eine Frau eine Meisterschaft, die für beide Geschlechter zugelassen ist, gewinnen konnte.

 

Als tadellos erwiesen sich auch die Edelstahl-Bremsscheiben und Sinter-Bremsbeläge auf ihrer Kawasaki Ninja 400, die für sie vom DS Junior Team gebaut worden war. Das Reglement sorgt dafür, dass die Kosten im Rahmen gehalten werden, deshalb sind übermäßig teure Teile verboten. Carrasco verwendete deshalb Bremsenkomponenten, die auch auf dem Teilemarkt erhältlich sind und die optimal für Motorräder mit 150 kg Gewicht passen. ​​


 

DIE RÜCKKEHR EINES HISTORISCHEN NACHNAMENS​​​

Mit dem 2. Platz in Hockenheim (Deutschland) im vorletzten Rennen konnte Mick Schumacher die Formel-3-Europameisterschaft für sich entscheiden. Seit 2004 gab es keinen Schumacher mehr, der vom obersten Podestplatz auf die Konkurrenten herabschauen konnte: in dem Jahr gewann sein Vater Michael zum 7. Mal die Formel 1, zum 5. Mal in Folge mit Ferrari.

 

So wie Michael alles, was er im Laufe seiner Karriere gewann, mit Brembo Bremsen geschafft hatte, reüssierte auch sein Sohn Mick 2018 mit Brembo Bremsen. Seine Dallara von Prema Theodore Racing verwendet allerdings Gussbremsscheiben mit 18 mm Stärke und traditionellen Belüftungsschlitzen – 24 oder 48, je nach Bedarf. ​


 

DER JÜNGSTE SIEBENFACHE WELTMEISTER​

Mit seinem Sieg beim GP von Japan in Motigi​ eroberte Marc Marquez zwei Rennen vor Ende der Meisterschaft den WM-Titel in der MotoGP: für das Ausnahmetalent aus Spanien bedeutet das den 5. Titel in sechs Rennsaisonen in der Königsklasse und den 7. Titel in allen Klassen. Keinem anderen Piloten war es gelungen, vor seinem 26. Geburtstag 7 Weltmeisterschaften zu gewinnen.

 

Die Konstante bei allen Gewinnen von Marquez sind die Brembo Bremsanlagen, auch wenn sie sehr unterschiedliche Eigenschaften hatten: 2010, als er die 125er gewann, benutzte er 2-Kolben-Bremssättel mit Buchsenanschluss. In der MotoGP verwendet er hingegen Carbon-Bremsscheiben – sogar bei Regen – und 4-Kolben-Bremssättel. ​​


 

17 MAL ERSTER​

Trotz seines Schlüsselbeinbruchs Mitte Juni dominierte der Niederländer Jeffrey Herlings die Mx1-WM und erreichte in der Endwertung 933 Punkt – mit 151 Punkten Vorsprung zum Zweiten. Dieses Ergebnis erreichte er mit 17 gewonnen GP in einer Rennsaison, einem im Motocross nie dagewesenen Rekord.

 

Die KTM 450 SX-F der Red Bull Factory Racing, auf der Herlings 2018 fuhr, hat vorne einen einzelnen Brembo Aluminium-Bremssattel, der aus dem Vollen gearbeitet wurde: er handelt sich dabei um einen Schwimmsattel mit zwei 24mm-Kolben. Helrings verwendete außerdem einen Geberzylinder mit integriertem Behälter von Brembo. ​​


 

POKER UM REA​

Seit Jonathan Rea 2015 im Team Kawasaki debütierte, mussten seine Gegner sich mit dem zufrieden geben, was er übriglässt: in den letzten vier Rennsaisonen gewann der Nordire 56 Rennen und entschied vier Mal die Superbike-WM für sich. Kein Pilot, nicht einmal Carl Fogarty, hatte jemals zuvor vier WM-Titel in Folge gewonnen.

 

Die Zusammenarbeit zwischen Kawasaki und Brembo umfasst nicht nur die Serienproduktion: Reas ZX-10R setzt Aluminium-Bremssättel mit 4 EVO-Kolben ein, d.h. mit Bremsbelägen, die einen größeren Durchmesser als die üblichen haben. Der Nordire verwendet Stahlscheiben (Carbonscheiben sind seit 1994 verboten) mit einem Durchmesser von 336 mm. ​


 

15 JAHRE UND SCHON SIEGER​

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Weniger als zwei Monate, nachdem der Türke Can Oncu den Red Bull Rookies Cup gewann, debütierte er dank einer Wild Card schon bei der Moto3-WM in Valencia (Spanien). Dort zeigte er gleich schon seine Stärke und wurde bei der Qualifikation Vierter, um dann das Rennen auf nasser Fahrbahn als Sieger zu beenden. Mit 15 Jahren und 115 Tagen ist er der jüngste Gewinner eines GP.

 

Die KTM RC 250R Rookies, auf der er das ganze Jahr fuhr, und die KTM RC 250GP vom Red Bull KTM Ajo Team haben als Gemeinsamkeit die Bremsenkomponenten: Sättel und Zylinder von Brembo. Das Team Rookies verwendet einen Mono-Bremssattel mit 4 Kolben, das Team Ajo hingegen einen doppelten Bremssattel mit 2 Kolben. ​​


 

DIE ZWEITE GENERATION KOMMT ZUM ZUG​

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Die Formel E machte sich für ihre 5. Meisterschaft ein Geschenk: Spark Rahmen der zweiten Generation (Gen2). Die Höchstgeschwindigkeit ist nun 280 km/h statt der bisherigen 225 km/h, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erfolgt nun in 2,8 Sekunden. Außerdem werden die Fahrer erstmals ihre Autos nicht mehr in der Box wechseln müssen, da die Batterien stark genug sind.

 

Das höhere Gewicht der neuen Rennwagen und die Tatsache, dass die Bremse ein ganzes Rennen halten muss, hat zu der Entscheidung geführt, Brembo für die gesamte Meisterschaft als alleinigen Lieferanten der Bremssysteme auszuwählen. Bremsscheiben und –beläge aus Carbon, Monoblock-Bremssättel aus Aluminium mit 4 Kolben und ein einstufiger Tandemgeberzylinder – die Bremsanlage ist für alle Teams die gleiche. ​​


 

DIE LANGE WARTEZEIT IST ZU ENDE​​

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​Als Kimi Räikkönen 2014 zur Scuderia Ferrari zurückkehrte, hatte er bestimmt nicht damit gerechnet, so lange auf seinen ersten Sieg warten zu müssen. Er musste sich lange in Geduld üben, aber endlich wurde sein Warten belohnt und sein Können prämiiert: den GP in Austin USA gewann er überlegen. Damit beendete der Finne eine Serie von 112 Rennen ohne Sieg.

 

Brembo startete 1975 in der Formel 1 und zwar mit einer kleinen Lieferung von Gussbremsscheiben an Ferrari. Seither wurden für alle Rennwagen, die in Maranello gebaut wurden, immer Brembo Komponenten verwendet: ab 1982 kamen dann auch Bremssättel dazu, zunächst zweiteilige, später Monoblock-Sättel. ​

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DIE RALLYESPRACHE IST FRANZÖSISCH​​​

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Vor dem letzten Rennen in Australien konnten noch drei Piloten die Rallye-WM für sich entscheiden. Am Ende gewann wieder einmal der Abgebrühteste, Sébastien Ogier. Der Franzose erhöht damit seine Gewinnserie auf 6 WM- Titel, die er alle mit mehr als 200 Punkten für sich entschied - der Marke, die die ganz Großen von den Großen trennt.

 

Im Jahr 2018 kam die gesamte Bremsanlage seines Fiesta WRC des Teams M-Sport von Brembo: für Rennen auf Asphalt wurden 370 mm Bremsscheiben benutzt, auf Schotter 300 mm, jeweils mit „spline“-Anbindung zwischen Topf und Nabe. Die Sättel sind aus Aluminium und speziellen Legierungen, die Pedalerie aus superleichtem Material. ​​


 

NICHT NUR FANGIO SONDERN AUCH SICH SELBST ÜBERTROFFEN​​​

Vor neun Jahren brach Gabriele Tarquini den Altersrekord von Juan Manuel Fangio, als er die WTCC-WM gewann: der Italiener wurde mit 47 Jahren Weltmeister, während der Argentinier 46 Jahre alt war, als er den letzten Titel (in der Formel 1) gewann. Im Jahr 2018 brach Tarquini nun sämtliche Rekorde, als er mit mittlerweile 56 Jahren WTCR-Meister wurde.

 

Um alle anderen nach 30 Rennen in der neuen Meisterschaft hinter sich zu lassen, bediente Tarquini sich eines Hyundai i30 N TCR des BRC Racing Teams. Dieser Wagen benutzte, genauso wie sein Zwilling von Yvan Muller, der in der WM 2. wurde, Gussbremsscheiben, Aluminium-Bremssättel und Geberzylinder, alle „Made in Brembo“. ​​


 
                             
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