Die leistungsstärksten Kawasakis sind mit Brembo Bremsen ausgestattet

20.10.2015

Kawasaki und Brembo: von der Superbike WM zu den Straßenmaschinen Ninja H2R, ZX-10R und ZZR 1400 Performance Sport

 

Der magische Moment der Kawasaki, die wieder im Glanz der früheren Zeiten, im Rennsport und auf der Straße, erstrahlt, findet nun seine Fortsetzung: bei der Superbike WM, wo die Marke aus Akashi 18 Mal in 24 Rennen die oberste Stufe des Podests erreicht hat und damit den ersten Konstrukteurstitel der Superbike WM ihrer Geschichte nach Hause holen konnte. Dieser Verdienst ist auch den Brembo Bremsanlagen zuzuschreiben, mit denen die beiden Kawasaki ZX 10-R von Jonathan Rea und Tom Sykes ausgestattet sind.
Die Zusammenarbeit von Kawasaki und Brembo hat auch bei der Serienproduktion hervorragende Ergebnisse bewirkt. Die Bremsanlage am Vorderrad der extrem leistungsstarken Ninja H2R und ihrer kleineren Schwester H2 verwendet den im  Rennsport erprobten Bremssattel M50 und einen leistungsstarken 16/21 Radialhauptbremszylinder.

 

 

Der entsprechende Bremshebel wurde eigens für diese Maschine konzipiert. Das Hinterrad wird über einen Doppelkolben-Festsattel mit 32 mm Durchmesser, einen 15/19 Radialhauptbremszylinder und einen schwarz lackierten, aus Kokille gegossenem Kupplungsnehmerzylinderkörper mit 28 mm Durchmesser verzögert. Die Beläge bestehen aus BRM 11G, einem neuen gesinterten Material, das in Zusammenarbeit mit Kawasaki entwickelt wurde.

Brembo Bremsen auch für die neue Kawasaki ZX-10R, die kürzlich weltweit erstmalig in Barcelona vorgestellt wurde. Neben optischen Neuerungen, wie der aerodynamischeren Windschutzscheibe und einem breiteren Heck, wurde auch auf technischer Seite einiges verändert. Der neue Euro 4 4-Zylinder-Motor sorgt für eine höhere Beschleunigung bei der Kurvenausfahrt und für eine stärkere Leistung bei niedriger Drehzahl. Um die 200 PS zu bändigen, entschied man sich bei der neuen  ZX-10R für die italienischen Bremsen mit den Brembo Monoblock-Bremssätteln M50, den Brembo Bremsscheiben mit 300 mm und der Brembo Radialbremspumpe mit hochpräziser Toleranzkontrolle.

Eine kleine, aber dennoch wichtige Neuheit ist die exklusive neue Mischung der Bremsbeläge BRM11H, die eigens von Brembo und Kawasaki in Zusammenarbeit für die  ZX-10R entwickelt wurde.


 
 

Upgrade auch für die Kawasaki ZZR 1400 Performance Sport, eine Tourenmaschine mit 300 km/h, die bei der Eicma vorgestellt wird: der Motor entspricht jetzt der Euro IV Klasse, weist aber dennoch keinerlei Einbußen bei Leistungsstärke und Drehmoment auf. Neu sind auch der Mono-Stoßdämpfer und der Auspuff, aber vor allem die Brembo Monoblock-Bremssättel M50 in Kombination mit einer Brembo Radialbremspumpe und Scheiben mit 310 mm.
Bei der Planung des Brembo Bremssattel M50, mit dem die besten Supersport-Bikes der Welt ausgestattet sind, wurde  besonderes Augenmerk auf die Hydraulik und die Form des Sattelkörpers gelegt, die beide auf technischer Präzisionsarbeit beruhen. Der Sattel, mit typischem Rennsport-Design, beinhaltet 4 Kolben mit 30 mm. Durch ausgeklügelte Perfektionierung gewährleistet sein kompakter Körper hervorragende Leistungseigenschaften und die für Brembo Bremssättel typische Modulierbarkeit.

Dieser Bremssattel ist das Ergebnis ausgefeilter Berechnungsprogramme zur „Topologieoptimierung”, wobei durch Wiederholungsverfahren das Material in den Bereichen des Bremssattels, wo es nicht benötigt wird, abgetragen wird: durch best mögliche Annäherung an die optimale Struktur wird maximale Steifigkeit mit maximaler Leichtigkeit kombiniert.

Kawasaki und Brembo: wenn Grün perfekt mit Rot harmoniert.